2022 – LA STRADA MOLESTA – Silvia Albarella

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Eigene Produktion, Virtual Reality, Work in progress

LA STRADA MOLESTA – Work in Progress von Silvia Albarella 

Künstlerische Leitung, VR Bühnen- und Kostümbild Silvia Albarella

Musik/Sound Tobias Dutschke
VR Beratung Björn Lengers (CyberRäuber)

Von Oktober 2021 bis Januar 2022 habe ich für die Recherche an meinem nächsten eigenen Projekt, LA STRADA MOLESTA [Die lästige Straße, inspiriert von Elena Ferrantes erstem Roman LÄSTIGE LIEBE], eine Virtual Reality Installation über Demonstrationen der Macht im öffentlichen Raum, das Sonderstipendium INITIAL, gefördert durch die Akademie der Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR bekommen.

Die Idee zu diesem VR-Projekt fußt auf meinen eigenen Erfahrungen, da ich wie die Protagonistinnen von Elena Ferrantes Romanen in Neapel aufwuchs.

Insbesondere das Neuköllner Rollbergviertel der Gegenwart ist einer der Berliner Orte, der in LA STRADA MOLESTA virtuell erscheinen wird.

Ich entwerfe eine neue virtuelle Straßenszenerie, die gleichzeitig dokumentarische Elemente mit einer gewollten Künstlichkeit der Ästhetik kombiniert, und diese Kombination mit den engen Gassen Neapels digital verschmelzen lässt.

Besonders zwei Aspekte des Buchs verbinden das Werk mit dem künstlerischen Ansatz der Cyber-Performance: Die Autorin macht die Enge, den Gestank und den Lärm der Stadt geradezu körperlich spürbar. Und in der Geschichte ist nichts, wie es scheint. Die Leser*innen befinden sich auf einem beständig schwankenden Boden.

Dank des Stipendiums konnte ich ein analoges und ein digitales Storyboard entwerfen.
Die Produktion befindet sich zurzeit in Planung.